Was für ein Evangelium!

„Nachdem Gott vorzeiten vielfach und auf vielerlei Weise zu den Vätern geredet hat in den Propheten, hat er in diesen letzten Tagen zu uns geredet in dem Sohn, den er zum Erben aller Dinge gesetzt, durch den er auch das Universum gemacht hat: Er, welcher die Ausstrahlung seiner Herrlichkeit und der Abdruck seines Wesens ist und alle Dinge trägt durch das Wort seiner Kraft und die Reinigung von den Sünden vollbracht hat, er hat ich zur Rechten der Majestät in der Höhe niedergesetzt“ (Hebr. 1:1-3).

„Und das Wort wurde Fleisch und zeltete unter uns und wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als des Einziggeborenen vom Vater, voller Gnade und Wahrheit“ (Joh. 1:14).

In unserer Zeit mit dem Herrn heute Morgen haben wir die genannten Verse gelesen und „gegessen“. Es hat mich sehr berührt, was für einen wunderbaren Gott wir haben: Derjenige, durch dessen Wort der Kraft das Universum ins Dasein gerufen wurde, ist derselbe, der auch alle Dinge durch dieses selbe Wort trägt, und er ist derselbe, der die Reinigung von unseren Sünden vollbracht hat! Diese Reinigung von unseren Sünden aber hat er nicht einfach durch sein Wort – Ihr seid alle gereinigt! – vollbracht, sondern dafür hat er mit seinem Leben bezahlt! Dafür ist er als das Wort Fleisch geworden, hat 33 ½ Jahre unter uns Menschen gelebt, hat viel gelitten und sich am Ende von seinen Geschöpfen schmähen und verspotten und ans Kreuz schlagen lassen. Er, der durch und durch rein und ohne Sünde war, hat die Sünden der ganzen Welt auf sich geladen und durch seinen stellvertretenden Tod weggenommen. Damit hat er den Willen des Vaters getan. Der Vater hat ihn dafür vom Tod auferweckt und mit Ehre und Herrlichkeit gekrönt (vgl. Hebr. 2:9). Er hat ihn zu seiner Rechten in den Himmeln niedergesetzt und ihm den Namen gegeben, der über jeden Namen ist. In diesem Namen können wir heute gerettet werden:

„Und in keinem anderen ist die Errettung; denn es ist auch kein anderer Name unter dem Himmel den Menschen gegeben, in dem wir errettet werden müssen“ (Apg. 4:12).

Dieser Sohn Gottes liebt uns mit einer Liebe, die unsere Vorstellung weit übersteigt. Und er wartet darauf, dass sich Menschenherzen öffnen und in eine Beziehung mit ihm kommen. Das, was uns Menschen von dem heiligen Gott getrennt hat – unsere Sünde – ist nicht mehr. Das können wir im Glauben für uns in Anspruch nehmen und Ihm dafür danken. Der Herr will in jedes Herz hineinkommen, das sich ihm öffnet. Du kannst ganz einfach anfangen, mit ihm zu reden. Danke ihm dafür, dass er deine Sünden am Kreuz weggenommen hat und nimm ihn in dein Herz auf.

Für mich ist die tägliche Gemeinschaft mit dem Herrn – sowohl allein als auch mit anderen – das Highlight jedes Tages, und ich habe den Wunsch, dass diese Gemeinschaft jeden Tag zunimmt. Ich spüre auch, wie sehr der Herr sich nach Gemeinschaft mit uns Menschen sehnt – dafür hat er ja auch den hohen Preis bezahlt.

Friedhilde K.